In Vitro Fertilisation

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Definition

Bei einer In vitro Fertilisation (Abk. = IVF, lat. für „im Glas“) werden Eizellen außerhalb des Körpers in einem Reagenzglas oder anderem Gefäß mit geeigneten Medium mit Spermien befruchtet. Der heranwachsende Embryo wird anschließend in die Gebärmutter transferiert und ausgetragen.

Theoretischer Gesamtablauf einer neuen Mauslinie Abbildung 1: Theoretischer Gesamtablauf einer neuen Mauslinie. 1= Sammeln der Eizellen, 2= Fusion der Spermien und Eizellen in vitro, 3= Transfer der Embryonen in den Uterus, 4= Wurf der Jungen, 5= Gewünschter Stamm für Forschung, 6= Kryokonservierung der Spermien, 7=Konservierung in geeignetem Medium, 8= Auftauen der konservierten Spermien, 9= Präinkubation. Nach Schritt 9 kann ein neuer Zyklus stattfinden

Wie läuft eine IVF ab?

Die IVF beginnt mit einer hormonell induzierten Superovulation. Das bedeutet, dass man viele Eizellen künstlich heranreifen lässt. Nach der Herbeirufung eines Eisprungs werden die gereiften Eizellen mithilfe einer Follikelpunktion geerntet und in ein geeignetes Medium übertragen. Danach werden Spermien und Eizellen zusammengeführt und die entstehenden Embryonen wachsen bis zu einem geeigneten Zellstadium heran, bevor einer in die Gebärmutter transferiert wird. Weitere Embryonen können kryokonserviert werden.

Anwendung

Zum Laboralltag gehört die Heranzüchtung von geeigneten Mäusestämmen, die einen gewünschten Antikörper sezernieren oder einen bestimmten Gendefekt (Mutanten) besitzen. Um auf natürliche Reproduktionszyklen verzichten zu können eignet sich die IVF, da einerseits viele Eizellen künstlich befruchtet werden können, was die Ausbeute erhöht und anderseits eingefrorene Eizellen und Spermien in vitro zu einem Embryo heranwachsen können. Ein Embryo kann demnach zu jedem Zeitpunkt in eine Leihmutter transferiert werden. In der Theorie klingt dies immer sehr einfach. Die Praxis stellt einen jedoch vor größere Probleme. Nicht selten sind die Spermien und Eizellen aus Kryolagerung, aufgrund von Kristallisation der Zellen, unbrauchbar oder führen zu geringen Fertilisationsraten. Eine Abhilfe hierbei ist die Verwendung von Medien, die Eizellen und Spermien vor und nach der Kryostarre wieder „aufpäppeln“.

Produkte von COSMO BIO CO. LTD.

Das Unternehmen COSMO BIO CO. LTD. wirbt mit einer Fertilisationsrate von über 30% bei der Verwendung von FERTIUP. Während konventionelle Methoden zwischen 5-15 % liegen, erreicht man mit dem entsprechendem Medium (CARD MEDIUM) sogar eine Fertilisationsrate von mehr als 80%. Ein deutlicher Anstieg der Fertilisationsrate führt zu einem geringeren Arbeits- und Kostenaufwand. Des Weiteren kann es Abhilfe bei der Zucht von Problemstämmen leisten.

Ein anderes Problem stellt der Transport von Mausstämmen dar. Während des Transports von lebenden Tieren können z.B. Krankheiten übertragen werden. Nicht selten entwischt einem die ein oder andere transgene Maus, was unangenehme Konsequenzen mit Behörden zur Folge haben kann. Anstatt der Maus, wird nur die Cauda epididymides transportiert. All diese Faktoren führen zu einer höheren Platz- und Kostenersparnis. Keine Übertragung von Krankheiten, keine Fluchtversuche und wesentlich weniger Platz für den Transport nötig.

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